Treue Seelen


Das Hundeverhalten

 

Hunde können nicht sprechen, deswegen müssen Sie in einer ganz eigenen Art mit ihnen reden. Sie bellen und setzten ihre Gestik und Mimik ein. So versuchen sie Ihnen klar zu machen was sie wollen oder was sie fühlen.

Was genau versteht man unter Hundeverhalten

Am Hundeverhalten kann man gut ablesen, welche Bedürfnisse Ihr treuer Begleiter hat. Aber auch für den Hund hat jede Handlung von Ihnen eine Bedeutung.

Wenn Sie erst einmal herausgefunden haben wie Ihr Tier tickt, dann verstehen Sie auch was er in bestimmten Situationen von Ihnen will. Nur so gelingt Ihnen ein harmonisches Miteinander.

Bei der aktiven Unterwerfung legt der Rangniedere die Ohren zurück und zeigt dem Ranghöheren seine Freundschaft und den Respekt indem er mit tief gehaltenem Schwanz schnell hin und her wedelt.

Beim Hundeverhalten gibt es neben der aktiven noch die passive Unterwerfung. Hierbei legt er sich meist auf den Rücken und zieht ebenfalls seine Rute ein. Er vertraut Ihnen voll und ganz. Belohnen Sie ihn mit ein paar Streicheleinheiten und loben Sie ihn!

Wie Sie sehen spielt die Rute beim Hund eine große Rolle. Auch wenn er Angst hat kommt sie zum Einsatz. Er zieht sie ein. Natürlich merkt der Hund schon alleine an Ihrem Ton, wenn er etwas falsch gemacht oder angestellt hat. Deshalb zieht er auch die Rute ein, wenn Sie Ihn aufgrund seines schlechten Verhaltens rufen.

Wenn er sich freut wedelt er sehr schnell mit seiner Rute. So drückt er aus, dass er glücklich ist.

Es ist beim Hundeverhalten so, dass Ihr Hund die Stirn in Falten und den Kopf schief legt, wenn etwas seine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat.

Bellen ist nicht gleich sprechen

Viele Menschen denken – bellen ist gleich sprechen. Hunde kommunizieren aber nicht nur durch das Bellen miteinander. Natürlich spielt der Ton, die Häufigkeit und die Art des Bellens schon eine Rolle, aber diese ist nicht primär.
Bellen während der Hund mit dem Schwanz wedelt bedeutet natürlich, dass er sich freut. Wenn er aber knurrt, das Fell sträubt und schon eine aggressive Haltung einnimmt, dann möchte er sicher nicht spielen. Er ist wütend und Sie sollten ihm auf keinen Fall zu nahe kommen! Die Leute sagen immer: “Hunde die bellen, beißen nicht!” Das stimmt aber nicht unbedingt! Seien Sie auf jeden Fall immer skeptisch, denn es kann sehr schnell passieren, dass der Hund zu schnappt!

Beim Hundeverhalten bedeutet Trauer, wenn Ihr Hund sich zusammenrollt. Es kann vorkommen, dass er auch beleidigt ist. Besonders wenn Sie ihn davor bestraft haben.

Ihr Hund will das Gegenüber beschwichtigen, indem er den Kopf zur Seite legt. Welche Seite ist dabei egal.

Wenn Ihr Hund gähnt, dann hat dies beim Hundeverhalten oft keine besondere Bedeutung. Manchmal gähnt er weil er Sauerstoffmangel hat, aber Sie sollten jetzt nicht beunruhigt sein, nur weil Ihr Hund einmal gähnt. Er gähnt auch wenn gerade Anspannung oder Stress besteht.

Sollte Ihr Hund plötzlich anfangen zu heulen – machen Sie sich keine Sorgen. Das ist ganz normal und ein Urinstinkt der Hunde, denn diese stammen vom Wolf ab und der Wolf ist ein Rudeltier, dass zur Jagd mit dem Heulen die Anderen zusammen ruft. Auch, wenn das Herrchen plötzlich verschwindet fängt der Hund zu heulen an. Da ist es dem Tier auch egal, dass andere Familienmitglieder da sind.

Sie sehen also: Durch das Hundeverhalten kann man sehr gut erkennen, wie es dem Hund geht und was er Ihnen mit seinen Gestiken und Mimiken sagen möchte. Sie müssen Ihm nur einmal zuhören.

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